Das Prüfverfahren

Prüfverfahren

Die Überprüfung, ob die Standards umgesetzt werden, geschieht durch ein Team, dessen Mitglieder von den drei Partnern Leistungsträger, Leistungserbringer und MDK gestellt werden. Das Prüfverfahren besteht aus einer Dokumentenprüfung und einer Überprüfung vor Ort. Bei der Dokumentenprüfung werden Dokumente und Aufzeichnungen wie das QMH, der Stellen- und Stellenbesetzungsplan, hausinterne Verfahrensanweisungen u. ä. auf Konformität mit den definierten Standards geprüft. Die Prüfung vor Ort verläuft in Form eines Audits, bei dem das Prüfteam in der Einrichtung Gespräche mit Führungskräften und Mitarbeitern führt, sich Abläufe demonstrieren lässt und ggf. Dokumente und Aufzeichnungen einsieht.
Im Anschluss an das Audit wertet das Team seine Feststellungen und den Gesamteindruck und stellt Konformität oder Nichtkonformität mit den Anforderungen fest. Darüber hinaus gibt das Team der Einrichtung Verbesserungshinweise und vereinbart mit dem Einrichtungsleiter konkrete Maßnahmen. Der Auditleiter erstellt den Abschlussbericht und spricht eine Empfehlung aus, ob das Qualitätssiegel erteilt werden soll.

Vergabe der Qualitätssiegel

Verantwortlich für die Definition der Standards, der Prüfkriterien und des Prüfverfahrens, für die Beauftragung der Auditteams und die Vergabe des Qualitätssiegels ist eine Kommission, die sich zu gleichen Teilen aus den Rehabilitationsträgern, der Arbeitsgemeinschaft der geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen und dem MDK RLP zusammensetzt.
Die Kommission hat eine Geschäftsstelle mit der operativen Durchführung dieser Aufgaben und der Administration beauftragt. Die Geschäftsstelle, angesiedelt beim MDK Rheinland-Pfalz, koordiniert die Anfragen der Einrichtungen, den Einsatz der Auditteams, überwacht die Termine und schult die Mitglieder der Auditteams.
Entsprechend dem Vorschlag des Auditleiters in seinem Auditbericht erteilt die Kommission der geprüften Einrichtung das Qualitätssiegel für die Dauer von drei Jahren. Jährliche Überwachungsaudits unterstützen den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Stellt das Auditteam kritische Abweichungen fest (Missachtung wesentlicher Standards, Fehlen eines systematischen Management-Ansatzes bei der Reha-Planung/-Durchführung, fehlende Nutzung von Eva-Reha), so erhält die Einrichtung sechs Wochen Zeit diese zu beseitigen, um das Qualitätssiegel zu erhalten.

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