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Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz stellt als modernes Dienstleistungsunternehmen hohe Ansprüche an die Qualität seiner Beratungs- und Begutachtungsleistungen. Hohe fachliche Qualifikation und Kundenorientierung der Mitarbeiter, Einsatz zeitgemäßer Arbeitsmethoden und Technologie sowie ein modernes Management sind hierfür die Grundvoraussetzungen. |
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Um die hohe Qualität seiner Dienstleistungen auf Dauer gewährleisten
zu können, verfügt der MDK Rheinland-Pfalz über ein umfassendes
Qualitätsmanagementsystem (QMS), das nicht nur die Abläufe und Prozesse
unterstützt, sondern als Führungsinstrument den MDK Rheinland-Pfalz
stetig weiter entwickelt - hin zum "lernenden Unternehmen".
Bei der Auswahl seines Systems entschied sich der MDK Rheinland-Pfalz für
das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001, das international am
weitesten verbreitet ist. Entgegen im Sozial- und Gesundheitswesen weit verbreiteter
Ressentiments stellt die DIN EN ISO 9001 keine technische Norm, sondern ein
Führungsinstrument dar, wie die nachfolgenden acht Grundsätze, die
der Norm zu Grunde liegen, eindrücklich beweisen:
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Um erfolgreich zu sein und dauerhaft am Markt bestehen zu können, müssen Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen und die damit verbundenen Prozesse an den Wünschen und Erwartungen der Kunden orientieren. Es gilt, die gegenwärtigen Erfordernisse zu verstehen und die zukünftigen Anforderungen zu erfüllen oder sogar noch zu übertreffen. |
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Die Führung ist für das interne Umfeld verantwortlich um so die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Mitarbeiter mit allen Ressourcen für die Zielerreichung einsetzen können. |
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Durch das vollständige Einbeziehen aller Personen können deren Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation eingesetzt werden. |
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Mit einem prozessorientierten Ansatz ist die Steuerung und Lenkung von Tätigkeiten und Ressourcen zielorientiert und effizient möglich. Produktionsvorgänge laufen unter kontrollierten Bedingungen ab. |
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Ein systemorientierter Managementansatz bietet Gewähr für das Leiten und Lenken der unterschiedlichen Prozesse. Voraussetzung ist das Erkennen und Verstehen der Abläufe. |
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Die ständige Verbesserung und fortlaufende Optimierung der Leistung und der Prozesse stellt ein kontinuierliches Ziel dar. |
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Ein sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung ist nur auf Basis valider Daten und vorangegangener Analyse möglich. |
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Dauerhafte Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen können die Wertschöpfungsfähigkeit auf beiden Seiten erhöhen, wenn diese Beziehungen partnerschaftlich gestaltet werden. |
Im Lichte dieser Grundsätze begann der MDK Rheinland-Pfalz im Jahr 1998 mit dem Aufbau seines Systems. Im Jahr 2000 wurde die Stabsstelle Qualitätsmanagement ins Leben gerufen, die zusammen mit der Stabsstelle Controlling den Geschäftsführer berät. Die erste Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 erfolgte im Jahr 2000 in einem Pilotbereich des Geschäftsbereichs "Pflegeversicherung". Als im Jahr 2001 der gesamte Bereich "Pflegeversicherung" landesweit zertifiziert wurde, waren die Prozesse im Bereich "Krankenversicherung" schon dargelegt und umgesetzt, sodass die Zertifizierung des gesamten MDK Rheinland-Pfalz als bundesweit erstem MDK im Jahr 2002 erfolgen konnte.
Seither entwickelt der MDK Rheinland-Pfalz sein QMS stetig weiter. Grundvoraussetzungen hierfür sind ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein bei allen Mitarbeitern und Führungskräften sowie die fachliche Qualifikation zahlreicher Mitarbeiter und Führungskräfte auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements. Insgesamt 50 Personen verfügen im MDK Rheinland-Pfalz über eine solche Qualifikation - vom Qualitätsberater bis zum EOQ Quality Auditor. Etwa 20 interne Audits und ein externes Audit (Zertifzierungs- oder Überwachungsaudit) pro Jahr geben Aufschluss über den Stand des QMS.
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Seine konsequente Weiterentwicklung findet das QMS in der Selbstbewertung nach dem Excellence-Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM). Der ersten Selbstbewertung im Jahr 2003 folgen nun jährliche Bewertungen, wodurch das EFQM-Modell zum Routine-Managementinstrument des MDK Rheinland-Pfalz wird. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 wird selbstverständlich aufrecht erhalten. |
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Im Jahr 2007 stellte sich der MDK Rheinland-Pfalz einer Bewertung durch die EFQM. Im Rahmen der Initiative "Levels of Excellence" zeichnete die EFQM den MDK Rheinland-Pfalz mit dem Prädikat "Recognised for Excellence" aus. Im Rahmen einer Bewerbung um den Ludiwg-Erhard-Preis (LEP) im Jahr 2009 wurde die Auszeichnung "Recognised for Excellence" bestätigt. |
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Um seine Kompetenzen auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements weiter auszubauen ist der MDK Rheinland-Pfalz Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) und der EFQM, mit deren Lizenz der MDK Rheinland-Pfalz EFQM-Assessoren- und Selbstbewertungstraining durchführt. |
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Im Juli 2005 erhielt der MDK Rheinland-Pfalz das Zertifikat zum Audit 'Beruf & Familie'. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für uns ein wichtiger Grundsatz. Dies wurde mit unserer erfolgreichen Re-Auditierung im Jahr 2008 bestätigt. Die Zertifikatsverleihung fand am 17. Juni 2009 in Berlin statt. |
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Der MDK Rheinland-Pfalz wurde im Jahr 2008 durch das Total E-Quality Prädikat ausgezeichnet und damit als Organisation, die sich in besonderer Weise für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf einsetzt geehrt. Der Geschäftsführer des MDK Rheinland-Pfalz, Herr Dr. Gundo Zieres wurde mittlerweile in den Beirat der Total E-Quality Deutschland e.V. gewählt und tritt somit ehrenamtlich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. |
Ansprechpartner:
Mario Schüller
Stabsstelle Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung
Albiger Str. 19d
55232 Alzey
Tel: 06731 / 486 -213
Fax: 06731 / 486 -270
e-Mail: mario.schueller@mdk-rlp.de